Kurzbiografie

Gerhard Stäbler zählt zu den profiliertesten Komponisten seiner Generation: Ur- und Erstaufführungen fanden in den letzten Jahren u.a. im norwegischen Bergen (Borealis Festival und Bergen International Festival), in Bremen (Premiere des Tanztheaters The Drift), Breslau (Weltmusiktage der IGNM), Düsseldorf (PerformanceKonzertreihen und WinterAkademien im Schloss Benrath und in verschiedenen Museen der Stadt, MuziekBiennale Niederrhein), Tokio (Music Documents 13), Karlsruhe (Festival ZeitGenuss, ZKM-Festival Piano plus), Frankfurt (hr-Sinfonieorchester), Kiew, Mülheim an der Ruhr (Festival Utopie jetzt!), Ulm (Musiktheater Erlöst Albert E.), beim WDR Köln (Reihe Ensemble Europa), an der Norske Opera Oslo (Jugendoper Simon), beim Festival Acht Brücken - Musik für Köln und am Mainfranken Theater Würzburg (Musiktheater The Colour) statt.

Ausgedehnte Gastspielreisen führen ihn gemeinsam mit seinem Partner Kunsu Shim als Komponist, Lehrer und Performancekünstler regelmäßig nach Japan, Korea, Norwegen, Portugal, Großbritannien sowie in die USA und nach Südamerika. 2016 realisierte Stäbler zusammen mit Shim im Auftrag der Diözese Würzburg das vierteilige Projekt IM GEGENÜBER, u.a. mit eigenen und neuen Chor- und Orchesterwerken ebenso wie Kammermusik und Performances. 2019 sind die beiden Komponisten als Stipendiaten in die Künstlerresidenz Istanbul/Türkei der Kunststiftung NRW eingeladen.

2017 gestaltete Gerhard Stäbler – in Zusammenarbeit mit Kunsu Shim – Performancekonzerte u.a. in Trier, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Bergen (Norwegen), Würzburg, Dresden, bei der Documenta in Kassel und an der Kunstuniversität Graz (Österreich), 2018 beispielsweise in Korea (Konzerte, Workshops und das multimediale Projekt TRIALOG mit dem Künstler Kyungwoo Chun und Kunsu Shim), in Norwegen (Grieg Academy Bergen), in London (City University), in Trier (OPENING 18), im österreichischen Linz beim MusikTheaterLabor an der Bruckner Privatuniversität und in zahlreichen Städten der Rhein-Ruhr-Region (u.a. die PerformanceKonzertreihe GENERATIONEN und GERISSENE DÄMPFE bei der Musik Biennale Niederrhein). Nach dem Meisterkurs EXTENDED VOICES an der Stuttgarter Musikhochschule unternahm Stäbler zusammen mit Shim im März/April mit Unterstützung des Goethe Instituts eine USA-Tournee mit Residences an der University of North Texas (Dehnten) und an der Ragdale Foundation und PerformanceKonzerten und Lectures in Chicago (u.a. an der Chicago University und der Northwestern University). 2018 brachte ebenfalls mehrere Ur- und Erstaufführungen von Kompositionen für Musiktheater: „Wie klingt Nimmerland?“ von Anselm Dalferth und Sebastian Bauer (Theater Münster), „DAHINSTRÖMEND, SINGEND“ und „]KERAMES, PARALÍA[“ (Theater Ulm, Aufträge der Kunststiftung NRW), „SIMON“ (Landestheater Linz)  und „Letzte Dinge“ nach Paul Austers Roman "Im Land der letzten Dinge“ in Trier. Im April/Mai 2019 folgen die deutsche Erstaufführung des Musiktheaters SIMON an der Münchener Schauburg und Uraufführungen im Rahmen des Festivals „Acht Brücken | Musik für Köln“ („HÖR·FLECKEN – Uchronische Augenblicke in der U-Bahn-Station Heumarkt Köln“ u.a. mit Angelika Luz, Sopran, der MusikFabrik und dem Studio Musikfabrik; „Den Müllfahrern von San Francisco“ in der 2018 als Auftrag des WDR entstandenen Fassung für Orchester).

Von 2000 bis 2010 und seit der Wiedereröffnung im Herbst 2015 leiten Gerhard Stäbler und Kunsu Shim den EarPort im Duisburger Innenhafen als Ort für experimentelle Musik und Begegnung zwischen den Künsten.  

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